TTC Oppau

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Herzlich Willkommen auf der Homepage des
1. TTC 1948 Oppau e.V.

19.07.2021

Am Montag, den 19. Juli 2021 fand um 20:00 Uhr hinter der Turnhalle (im Hof) der ehemaligen Pestalozzi- Schule in Ludwigshafen - Oppau die ordentliche Mitgliederversammlung gemäß § 16 unserer Satzung mit folgenden Tagesordnungspunkten statt:
1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Feststellung der anwesenden Mitglieder
2. Verlesung der Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung
3. Jahresbericht des 1. Vorsitzenden oder des Geschäftsführers
4. Jahresbericht des Sportleiters
5. Rechenschaftsbericht des Kassenwarts
6. Bericht der Kassenprüfer
7. Aussprache über die Berichte
8. Entlastung des Vorstandes
9. Wahl eines Wahlvorstandes und zweier Wahlhelfer
10. Neuwahl des Vorstandes und Ältestenrats
11. Erledigung von Anträgen und Wünschen
12. Verschiedenes

Der neu gewählte Vorstand ist auf unserer Homepage neu eingestellt




15.07.2021 Rheinpfalz

Schwund an der Basis
Tischtennis: Anzahl der Mannschaften im Nachwuchsbereich sinkt – Pandemie verschärft Probleme

LUDWIGSHAFEN. Wie schon Ernst Weber, langjähriger Verbandsschülerwart des Pfälzischen Tischtennisverbandes (PTTV), der vor fast zwei Jahren ausschied, berichtet hat, ist die Entwicklung im Nachwuchsbereich negativ. An der wegen der Corona-Pandemie sinkenden oder zumindest stagnierenden Anzahl der Schülerteams konnte auch Nachfolgerin Luisa Baumann aus Waldfischbach-Burgalben nichts ändern.
Im Tischtennis-Bezirk Vorderpfalz Nord waren in der abgebrochenen Saison 2020/2021 17 Schülerteams in der Jugend U15 gemeldet. Im Jahr davor hatten 20 Mannschaften die Saison beendet, nur eine hatte abgemeldet. Im Bezirk Westpfalz Süd (Pirmasens/Zweibrücken) waren es 19, aber auch dort stagnieren die Zahlen. Eine Mädchenspielklasse gibt es im Bezirk Vorderpfalz Nord gar nicht mehr, weder bei der U15, noch bei der U18. Bei den Jungen U18 waren in drei Ligen für die Saison 2020/2021 20 Mannschaften gemeldet, in der Runde zuvor waren es am Ende noch 17 Teams. Die Nachwuchsentwicklung im Bezirk Vorderpfalz Nord ist vergleichbar mit den anderen drei pfälzischen Tischtennisbezirken. Bei Mädchen ist es jedoch noch etwas dramatischer.

Angefangen hatte Ernst Weber pfalzweit im Jahr 1982 mit 119 Schüler- (U15) und 33 Schülerinnenteams (U15). Die besten Zeiten erlebten die Nachwuchs-Tischtennisspieler in der Pfalz 1989 als es 189 Teams bei den Schülern und 41 bei den Schülerinnen gab. Danach ging die Kurve nach unten, bis die Anzahl der Teams, wohl auch wegen der Erfolge des deutschen Superstars Timo Boll, im Jahr 2005 deutlich anstieg. Damals waren 183 und 27 Teams zu verzeichnen. 2018 gab es noch 101 Mannschaften bei den Schülern und nur noch acht bei den Schülerinnen. Bis heute haben sich diese Zahlen kaum geändert. Hier mal eine Mannschaft mehr, da mal eine weniger.

TTC Oppau wirbt mit Flyern„In den vergangenen fünf Jahren sind die Zahlen zurückgegangen. Es haben viele Vereine Probleme. Früher hatten wir auch viel mehr Jugendliche“, berichtet Marvin Weiß, Sportwart beim TTC Oppau. Einen Grund für den Rückgang sieht der 30-jährige Weiß, der seit zehn Jahren im Vorstand des TTC Oppau ist, im vielfältigen Angebot für Kinder. „Im Tischtennis ist es schwer, Kinder zu begeistern. Während Corona ist es in Oppau noch schwieriger, weil in Sportarten wie Fußball oder Faustball teilweise gespielt werden konnte“, fügt der Sportwart an. Sein Klub mache dennoch mit Flyern Werbung an Grundschulen, in weiterführenden Schulen, auf der Internetseite (http://www.ttcoppau.de/) und bei Aktionstagen. Dennoch hat sich der feste Stamm von bis zu 50 Jugendlichen auf zehn Nachwuchsspieler reduziert. „Vor drei Jahren war es noch schlimmer, da hatten wir nur eine Handvoll Spieler“, klagt Weiß. Er sieht die Lage in anderen Vereinen als noch prekärer an, denn mittlerweile seien Nachwuchsabteilungen gar geschlossen worden.

„Ich habe mit Leuten aus dem Nachwuchsbereich gesprochen. Es wird vermutet, dass wir wegen Corona 15 Prozent unserer Nachwuchsspieler nicht mehr in den Hallen sehen werden“, befürchtet Michael Speth, Verbandsjugendwart des PTTV. Wie man die Spieler zum Tischtennis bewegen soll, darüber sind sich selbst Experten bei den Liebhabern der kleinen weißen Plastikkugel uneinig. Verbände und Vereine suchen nach Lösungen. „Wir machen mit den Kinder vor allem Krafttraining für alle Körperbereiche, haben auch schon ein Youtube-Work-out zusammen gemacht und ein paar Koordinationsübungen ins Training einfließen lassen. Man muss sich immer etwas Neues einfallen lassen, um das Training interessant zu gestalten“, verdeutlicht Timo Schultz aus Rieschweiler-Mühlbach, der auch am Stützpunkttraining des PTTV beteiligt ist.

„Kinder mit Online-Videos zu begeistern? Wen erreicht man damit, ist für mich die Frage. Die Wintermonate sind ein Problem“, erklärt Weiß, der als Lehrer arbeitet. Er plane Angebote auch außerhalb des Tischtennissports, wie Wanderungen oder ein Besuch des Soccer-Parks in Dirmstein.

In Deutschland gibt es Vereine, die Einzeltraining anbieten, wenn die Hallen geöffnet sind. Bis zu 45 Trainingseinheiten gibt es beim hessischen TV Eichelsdorf pro Woche, der dafür tief in die Tasche greifen musste, weil mit lizenzierten Trainer geübt wurde. Zehn Euro kostete eine halbe Stunde Training. Auch der SV Saar 05 Saarbrücken war kreativ, veranstaltete seine Vereinsmeisterschaften an Steinplatten. „Tischtennis im Freien ist bei uns kein Thema. Sobald es windig ist, wird der Ball verweht. Das ist schwer umsetzbar. Ein wettkampfgeeignetes Tischtennis ist im Freien kaum möglich“, stellt Weiß fest.



01.06.2021 Rheinpfalz

Hoffnungsschimmer Sommer-Team-Cup
Tischtennis: Wettbewerb soll Spielern die Zeit bis zur nächsten Meisterschaftsrunde verkürzen – Einteilung nach Spielstärke

LUDWIGSHAFEN. Der Tischtennisschläger liegt in der Tasche, doch vor den Hallen hängt weiter ein dickes Corona-Vorhängeschloss. Perspektiven gibt es noch keine, dennoch will der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) solche schaffen. Mit führenden Unternehmen der Szene und einer Ergebnisplattform will man den Akteuren nach dem Corona-Re-Start einen Wettbewerb bieten.
Nicht mehr ausgeschlossen erscheint, dass die Tischtennispause bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs zwölf Monate dauern könnten. Bereits seit dem vergangenen Oktober, wurden mit dem sogenannten „Weihnachts-Lockdown“ Training und Meisterschaftsspiele eingestellt. Turniere an den Steinplatten in Schulhöfen kommen insbesondere im Saarland in Mode, weil sie zur Zeit die einzige Alternative sind um den Schläger zu schwingen. Darüber hinaus vertreiben sich die Spieler mit Schatten- und Online-Training, sowie Stabilisationsübungen die Zeit. „Für einen Re-Start sollen die Spieler aber nicht bis zur nächsten Spielzeit warten müssen, wenn die Hallen vorher wieder geöffnet werden“, sagen die Veranstalter des Sommer-Team-Cups, den der DTTB durchführen will.

Beim Sommer-Team-Cup handelt es sich um einen Mannschaftswettbewerb, der Spielern die Möglichkeit bieten soll, trotz der anhaltenden Pandemie wieder an die Platte zurückzukehren. Das Turnierformat wurde flexibel gehalten. „Voraussetzung für die Durchführung ist, dass die Pandemie und die lokalen Hygienekonzepte solche Wettkämpfe erlauben und die Hallen geöffnet sind“, geben die Veranstalter bekannt. „Ich kann mir vorstellen, dass einige von uns mitspielen würden. Obwohl im Sommer normalerweise nur die Hartgesottenen trainieren, könnte das in diesem Jahr anders sein“, sagt Kai König, Tischtennisabteilungsleiter von Palatia Limburgerhof. Zwiegespalten ist Patrick Asi, stellvertretender Abteilungsleiter des SV Pfingstweide. „Das klingt erst einmal gut. Ich weiß aber nicht, wie sinnvoll es in dieser Phase ist. Es ist für die Leute ungewohnt, weil es etwas anders gespielt wird als das Ligasystem“, betont Asi.

Mitspielen dürfen alle Akteure, die einen Spielstärkewert von maximal 1900 QTTR-Punkten und einen kostenlosen Account bei der Ergebnisplattform myTischtennis.de haben. Am Spielstärkewert dürfte es in der Region bei kaum einem Spieler scheitern. Selbst die besten Akteure weisen kaum mehr als 1800 Punkte auf. Teams dürfen dabei unabhängig von Vereinszugehörigkeit, Geschlecht und Alter formiert werden. Mindestens drei und maximal sechs Spieler darf die Mannschaft umfassen. Es gibt zwei Leistungsklassen, die nach Spielstärken gegliedert sind. Für den Turnierauftakt werden die gemeldeten Teams in Vierergruppen eingeteilt, die nach geografischen Gesichtspunkten zusammengestellt werden. Jede Mannschaft spielt einmal gegen jedes andere Team. Nach Abschluss der ersten Runde werden die Erst- und Zweitplatzierten unter Berücksichtigung möglichst kurzer Fahrtwege in sogenannte „Champions-Gruppen“ eingeteilt. Analog dazu werden die Dritt- und Viertplatzierten neu zusammengestellt. Gespielt wird ohne Doppel. Jeder Spieler bestreitet zwei Einzel. Gespielt werden soll das Turnier von Juni bis August. Sollte es die Pandemie zulassen, können noch Regional- und Bundesfinalturniere ausgespielt werden.

Doch ob die Turnierserie überhaupt zustande kommen kann, bezweifelt Limburgerhofs Kai König. „Die Turnhalle ist blockiert. Die Schüler führen dort ihre Selbsttests durch. Es könnte ein großes Problem werden, die Halle für uns freizuräumen“, glaubt König. Die Turnierserie nennt er eine gute Idee, hält jedoch die Leistungsklasseneinteilungen für keine optimale Lösung. „Diejenigen die in ihrer Leistungsklasse viele Punkte haben, werden hohes Interesse haben. Die Spanne von 1500 zu 1900 Punkten ist schon extrem groß“, sagt König. An den Steinplatten in Schulhöfen zu spielen, sei keine gute Lösung. Die Partien wären stark wetterabhängig, zumal schon leichter Wind die Spiele zu sehr beeinflussen würde.



25.02.2021 Rheinpfalz

Spielzeit vorzeitig beendet
Tischtennis: Unterhalb der Damen- und Herren-Bundesliga wird es in dieser Saison keine Spiele mehr geben. Die Runde ist vom Pfälzischen Tischtennisverband abgebrochen worden. Mit gemischten Gefühlen sehen es die Klubs aus der Region. Für die einen kommt die Entscheidung zu früh, andere sind froh, endlich Klarheit zu haben.
Von Benjamin Haag


LUDWIGSHAFEN. „Nach meinem Gefühl kommt der Saisonabbruch etwas zu früh“, sagt Marvin Weiß, Sportwart des TTC Oppau. Er durchlebte mit seinem Verein zwei Phasen des Saisonabbruchs. Denn die erste Herren-Mannschaft des TTC spielt in der Verbandsoberliga Saarpfalz und somit faktisch in einer Spielklasse des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB). Obwohl der Pfälzischen Tischtennisverband (PTTV) am 12. Februar vier Tage vor dem DTTB die Runde abgebrochen hat, war zunächst nicht klar, was mit der Verbandsoberliga Saarpfalz passiert, da es sich bei ihr um eine Zwischenliga handelt. Der jetzige Abbruch aller Klassen unter der Bundesliga ist jedoch eine logische Konsequenz.

Die Mannschaftsspielrunde in der Pfalz, die Ende Oktober 2020 unterbrochen wurde, ist mehrfach wegen der Corona-Pandemie verlängert worden. Am Samstag gab PTTV-Präsident Heiner Kronemayer bekannt, dass die laufende Runde abgebrochen und annulliert wird. Das gilt auch für die Pokalrunde. Weiterhin finden wegen der fehlenden Wertung der Saison keine Auf- und Abstiegsspiele statt. Es gibt weder Meister noch Teilnehmer an Aufstiegs- und Relegationsspielen. Die Saison 2021/22 soll wie üblich im August oder September beginnen. Dabei ist die Ligeneinteilung der Saison 2020/21 maßgebend. „Gerne hätten wir zumindest eine Halbrunde gespielt um eine Wertung als Grundlage für die nächste Spielzeit zu erhalten. Leider lassen die Infektionszahlen sowie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten keine andere Handlungsweise zu“, teilt der PTTV in einer von Kronemayer unterschriebenen Erklärung mit.

„Wir hätten gerne noch den April oder Mai abgewartet. Es wäre noch Zeit gewesen, die Saison fertig zu spielen“, glaubt Weiß. Insbesondere die Zweite Mannschaft des TTC Oppau sieht er benachteiligt. So stieg der TTC wegen des Saisonabbruchs in der Spielrunde 2019/20 aus der 2. Pfalzliga Ost ab und konnte nun auf Platz eins der Bezirksoberliga rangierend nicht wieder direkt aufsteigen. „Der Ärger ist da. Wir hoffen, dass wir durch einen Antrag beim PTTV wieder eine Liga hochkommen“, fügt der Sportwart an.

SVP begrüßt AbbruchZur Zeit gibt es in Oppau fünf aktive Mannschaften. Die Hoffnung mit dieser Anzahl auch in die nächste Saison zu gehen, schwindet ein wenig. „Wir hoffen, dass wir nicht noch mehr Mitglieder verlieren“, betont Weiß, der sich mit seinen Vorstandskollegen zur Zeit des Öfteren per Videokonferenz zu Sitzungen trifft.

Anderer Meinung ist Marco Matheis, Tischtennis-Abteilungsleiter des SV Pfingstweide. „Wir waren sehr, sehr froh über den Abbruch. Wir können seit Monaten nicht trainieren. Die Hygienevorschriften sind überall anders. Das war schon extrem“, fügt Matheis, der als Lehrer arbeitet, an. Beim SVP ergab sich das Problem, dass die acht gemeldeten Herrenteams aufgrund der Größe der Sporthalle nicht alle zusammen in einer Halle spielen konnten. „Da war der Verband auch etwas hilflos. Es wurde uns gesagt, wir müssen noch eine weitere Halle suchen“, sagt Matheis, der jedoch auch ein Stück weit Verständnis für die Aussagen der Verbandsvertreter hat. Zum Abbruch selbst hatte Matheis aus den eigenen Reihen nur positive Rückmeldungen bekommen. „Die Halbserie war auch in den Augen unserer Mitglieder nicht mehr realistisch“, erklärt Matheis und spricht von einer Top-Entscheidung des Verbands. Denn die geplante Einfachrunde als Wertungsmaßstab für Auf- und Abstieg sei nur ein verzerrter Blickwinkel gewesen, da diversen Teams Spieler auch wegen des Coronavirus nicht zur Verfügung standen. Beim SV Pfingstweide hoffen alle auf eine normale Spielrunde 2021/22.

Benjamin Sätzger, Jugendwart der VTV Mundenheim, sieht für den Tischtennis-Nachwuchs eben genau die Schwierigkeiten, die es in anderen Sportarten auch gibt. „Ich bin mir sicher, dass manche Jugendlichen abspringen. Es wird in Zukunft schwer werden. Wir werden wohl auch die nächsten zwei Monate noch nicht spielen können“, glaubt Sätzger. Er sei jedoch zuversichtlich, da noch nicht die ganz große Anzahl an Abgängen zu verzeichnen gewesen sei. Auch wegen der drohenden Terminflut findet er die PTTV-Absage richtig. „Wann hätten wir all die Spiele absolvieren sollen. Wir können doch nur einmal pro Woche spielen“, bekräftigt er seine Zustimmung zum Saisonabbruch.





24.02.2021 Rheinpfalz

Alle wissen jetzt, woran sie sind
Tischtennis: Die Kritik am Abbruch der Saison hält sich in Grenzen – Vereine und Verband mit Sorgen

Ludwigshafen. Eingepackt sind die Tischtennisschläger schon lange. Wirklich gerechnet haben viele Vereine des Pfälzischen Tischtennisverbandes (PTTV) nicht mehr mit einem Wiederbeginn nach der Aussetzung des Spielbetriebs aufgrund des Coronavirus. Der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) folgte wenige Tage später, jedoch mit Ausnahmen.
„Die ersten Reaktionen waren größtenteils positiv, da die Vereine jetzt wissen, wo sie dran sind“, sagt Heiner Kronemayer, Präsident des PTTV. „Es war ein hin und her. Wir sind froh, dass die Runde nun abgebrochen ist“, bestätigt Marco Matheis, Abteilungsleiter des SV Pfingstweide, die Entscheidung des PTTV.

Die Kritik hält sich in Grenzen. Auch bei der TSG Kaiserslautern, dessen Herren-Team in der 3. Bundesliga spielt, und weitere drei Teams in den Regional- und Oberliga antreten, ist man glücklich, dass der DTTB wenig Tage später der Entscheidung des Pfalz-Verbandes folgte.

Zuvor wurde die Aussetzung der Mannschafts-Spielrunde, die seit Ende Oktober des vergangenen Jahres unterbrochen wurde, vom PTTV mehrfach verlängert. Der Abbruch betrifft nun nicht nur den Ligenbetrieb, sondern auch die Pokalwettbewerbe. Im August oder September soll nun in die Saison 2021/2022 gestartet werden, wobei die Ligeneinteilung der Saison 2020/2021 maßgebend ist.

Der DTTB folgte der Entscheidung des PTTV vom 12. Februar nur vier Tage später. Die Spielzeit 2020/21 wird in diesen Ligen für ungültig erklärt und damit so behandelt, als hätte sie nicht stattgefunden. Die Saison der Profiligen, der Bundesliga und der Damen-Bundesliga, kann nach derzeitigem Stand planmäßig zu Ende geführt werden. Das bedeutet auch, dass die pfälzischen Vertreter in den Herren- und Damen-Regionalligen von der TSG Kaiserslautern (drei Teams), TTF Frankenthal, TTC Nünschweiler, TTV Albersweiler, TSG Zellertal, TTC Riedelberg, TTV Edenkoben, TTC Winnweiler und dem 1. TTC Pirmasens auch in der kommenden Saison in ihrer bisherigen Spielklasse antreten werden.

„Unser Ziel wäre es überhaupt mal wieder Tischtennis im Training zu spielen“, sagt Riedelbergs Julia Dieter mit Blick in die Zukunft. „Wenn man die Infektionszahlen sieht, wäre es vielleicht doch noch möglich gewesen die Saison mit Koppelspieltagen zu beenden“, erklärt hingegen Martin Roth vom Regionalligisten TTF Frankenthal, sieht aber durchaus die entstehende Problematik mit der Verfügbarkeit der Hallen.

Geplant war ursprünglich, in den Bundesspielklassen die Saison mit mehreren Spielen an einem Wochenende innerhalb weniger Wochen für die jeweiligen Teams zu beenden. Bijan Kalhorifar, Tischtennis-Abteilungsleiter der TSG Kaiserslautern, beäugte die Planungen bereits kritisch. „Das Problem ist die Ungewissheit. Wir können einfach nicht planen“, kritisierte er den DTTB schon vor Wochen und sah insbesondere Vereine benachteiligt, die ausländische Spieler in ihren Reihen haben, die möglicherweise schon gar nicht eingesetzt werden könnten.

Zukunftssorgen treiben derweil die Verantwortlichen von Vereinen und Verband um. „Sicherlich kann man sagen, dass wir speziell im Nachwuchsbereich einen kompletten Jahrgang nicht so weiterbilden konnten wie wir dies gerne getan hätten“, meint Kronemayer. „Wir haben schon viele Kündigungen bei den Herren und von unseren Jugendspielern zu beklagen“, sagt Benjamin Sätzger, Jugendwart der VTV Mundenheim. „Die Befürchtung ist ganz klar, dass es ähnlich wie letztes Jahr kommt, oder vielleicht sogar noch mal schlimmer, sodass die nächste Runde gar nicht anfängt“, erklärt Ilja Kratschmer, Pfalzligaspieler des TTC Winnweiler.




 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü