TTC Oppau

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Presse/Medien

Aktuelles

12.02.2021 PTTV.de

PTTV beendet Spielrunde 20/21

Ein Bericht von Heiner Kronemayer



07.02.2021

Nachruf
Erich Scheller †
Mit großer Betroffenheit mussten wir erfahren, dass unser ehemaliges Vereinsmitglied Erich Scheller bereits am 02.02.2021 in Amerika verstorben ist.
Erich war während seiner Mitgliedschaft unter anderen als Spieler der 1. Mannschaft  und als Schriftführer tätig. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Wir werden ihn in Erinnerung bewahren.



20.01.2021 PTTV.de

Info des PTTV Präsidenten Heiner Kronemayer



16.01.2021 Rheinpfalz



„Spielerzahl geht dramatisch zurück“

Interview: Das Profi-Tischtennis boomt, aber bei den Amateuren steht zurzeit wegen der Corona-Pandemie alles still. Dieter Weber, Bezirkssportwart und Spieler des TFC Ludwigshafen, schildert aber, wie es um die unteren Ligen im Tischtennis bestellt ist. Da sieht es teilweise nicht gut aus. Welchen Mischmasch Weber als Katastrophe empfindet und was er zur Regelflut sagt, lesen Sie hier.
Herr Weber, gibt es zurzeit noch viele Fragen, wie es weiter geht?Inzwischen ist es sehr ruhig geworden. Nach dem Runden-Abbruch in der Saison 2019/2020 war es schon ziemlich viel.

Während vor Ort pausiert wird, sollen die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Jahr stattfinden. Ist das richtig?Das ist schwer zu sagen. In einem Vierteljahr weiß man mehr. Es muss alles geplant und vorbereitet werden. Entweder man bereitet es vor und es findet statt, oder es muss doch abgesagt werden. Spieler aus manchen Ländern können vielleicht gar nicht mitmachen. Die Turniere sind aber in der Sommer-Zeit. Im vergangenen Sommer war es nicht ganz so schlimm mit dem Coronavirus. Es ist aber ein zweischneidiges Schwert.

Ist es richtig, dass Profis wie die deutsche Spitzenspielerin Petrissa Solja im chinesischen Chengdu spielen und um die Welt tingeln?Das sehe ich gar nicht kritisch. In anderen Sportarten funktioniert es ja auch gut. Die Spieler werden ständig untersucht, zudem ist es ja auch ihr Beruf.

Wie soll es im Pfälzischen Tischtennisverband (PTTV) mit der zurzeit unterbrochenen Runde weitergehen?So wie es der PTTV plant, ist es schon richtig. Ich bin ständig in Kontakt mit dem PTTV-Vorstand, Peter Baumann und Heiner Kronemayer. Ich würde die Saison gerne als Einfachrunde zu Ende spielen. Das heißt, die Spiele die in der Hinrunde nicht gespielt wurden, im ersten Halbjahr nachholen. Noch die komplette Runde zu spielen, scheint mir utopisch zu sein. Wenn wir aber jetzt abbrechen, dann wäre es auch nicht gut. Denn dann hätten wir gar kein sportliches Ergebnis.

Sollte doch abgebrochen werden, sollten Teams aufsteigen, die sportlich ihre Spielklassen dominieren?Ich würde lediglich Teams nachrücken lassen, wenn eine Mannschaft aus der darüberliegenden Spielklasse abmeldet. Das wären aber nur Ausnahmefälle. Notgedrungen müssten auch Mannschaften in Ligen bleiben, für die sie sportlich viel zu stark sind. Die Tabellen mit dem jetzigen Stand, sind aber auch schwer zu beurteilen. Denn gegen wen man bis jetzt in dieser Saison gespielt hat, ist absolute Glückssache.

Ab Oktober sind bunte Beläge, grüne, blaue, pinke und violette, zugelassen. Mit welcher Belagfarbe spielen Sie?Da überlege ich zurzeit noch. Ich finde gut, dass die Belag-Regel gelockert wird und kann mir auch vorstellen, mit den neuen Farben zu spielen. Der schwarze Belag bleibt ohnehin Pflicht, aber ich kann mir einen blauen oder grünen statt eines roten Belags gut vorstellen. Ich will das auf mich zukommen lassen.

Wird es da nicht auch mal ein paar Sprüche oder Frotzeleien während des Spiels wegen eines Belags in den neuen Farben geben?Am Anfang bestimmt, das gab es aber schon immer, wenn irgendwas neu war. Früher war es gang und gäbe, dass man mit einem Belag gespielt hat, der nicht schwarz oder rot war. Ich hatte früher zwei schwarze Beläge oder mal einen orangefarbenen.

Welche Regeländerung wäre aus Ihrer Sicht sinnvoll?Eine Regeländerung, die ich schon seit Jahren gut finden würde, wäre die Einführung von Auswechselspielern für das hintere Paarkreuz. Auswechselspieler gibt es in jeder Sportart. Das wäre auch im Tischtennis kein Problem. Aber in den vergangenen Jahren wurden so viele Regeln geändert. Ich würde es gut finden, wenn die Regeln mal bleiben, wie sie sind. Es verging früher fast keine Saison ohne eine Regeländerung. Ich würde für Konstanz plädieren. Das Spiel kann man so spielen wie es ist.

Ab der Oberliga werden ab der Saison 2021/2022 nun die Vierermannschaften eingeführt. Wäre das auch auf der Bezirks- und Kreisebene eine gute Idee?Die Spielerzahl geht dramatisch zurück, und zwar in erschreckendem Ausmaß. Insbesondere bei den Damen, da gibt es zum Teil nicht mal mehr eine Bezirksliga. Vier Spieler sind aber auch die Grenze, weniger sollten es nicht werden. Insgesamt wäre es auch gut, wenn wir ein einheitliches System hätten. Dieser gesamte Mischmasch in den Spielklassen von der Ersten Bundesliga bis zur Kreisklasse ist eine Katastrophe.

Sind die Vierermannschaften für junge Talente nicht kritisch, weil sie dann möglicherweise nicht hochklassig spielen können?Das ist einer der Nachteile der Regelung. Junge Spieler sind in Sechserteams leichter einzubauen. Andererseits muss man aber auch sehen, dass gerade Spitzenteams oder Mannschaften, die hochklassig spielen können, sich leichter finanzieren lassen. Auch die Anzahl der Abmeldungen würde sich verringern.

Bei manchen Vereinen wurde nun digitales Training für die Tischtennis-Jugend eingeführt. Dort wird im taktischen Bereich online trainiert, und es gibt Challenges. Finden Sie das sinnvoll?Natürlich! Bevor man gar nichts mehr macht, ist es sehr gut so zu trainieren. Die taktische Schulung kommt ohnehin zu kurz. Da kann man jetzt auch mal was nachholen. Man muss gerade in dieser Zeit Angst haben, dass Jugendliche abspringen, wenn man nichts macht. So kann man Jugendliche bei der Stange halten, und das Training ist auch interessant für den Nachwuchs.

Interview: Benjamin Haag

Zur Person

Dieter Weber wohnt in Bad Dürkheim, ist 61 Jahre alt und arbeitet als EDV-Unternehmensberater. Er spielt Tischtennis beim TFC Ludwigshafen und war zuvor beim heute nicht mehr existierenden Tischtennisteam in Fußgönheim aktiv. Zurzeit spielt er für den TFC Ludwigshafen in der Kreisklasse B, stand früher in der Bezirksliga an der Platte. Er ist seit 2010 Bezirkssportwart des Tischtennisbezirks Vorderpfalz Nord.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü